Skip to content
Home » News » Wie man Viszeralfett verliert: Ein unerwarteter süßer Snack, der nachweislich Bauchfett abbaut

Wie man Viszeralfett verliert: Ein unerwarteter süßer Snack, der nachweislich Bauchfett abbaut

    man in yellow shirt and brown pants using smartphone

    Viszeralfett, auch als Bauchfett bekannt, befindet sich in der Nähe der inneren Organe des Körpers, was es zu einer potenziell tödlichen Bedrohung macht. Forschungen haben gezeigt, dass der Verzehr eines genussvollen Snacks den Anteil an viszeralem Fett reduziert.

    Viszerales Fett fällt in der Regel weniger auf als subkutanes Fett – die Art von Fett, die direkt unter der Oberfläche liegt. Letzteres wird zwar gerne gesehen, birgt aber schwerwiegende Gesundheitsrisiken, da es in der Nähe von inneren Organen wie Leber und Darm liegt. Außerdem gehört es zu einer Reihe von Erkrankungen, die als metabolisches Syndrom bekannt sind und das Risiko für Herzkrankheiten erhöhen.

    Glücklicherweise kann man Bauchfett durch eine teilweise überraschende Ernährungsumstellung beseitigen.

    In der Zeitschrift Nutrition veröffentlichte Forschungsergebnisse zeigen, dass ein höherer Schokoladenkonsum mit einem geringeren Gesamtfettgehalt an viszeralem Fett einhergeht, und zwar unabhängig davon, ob die betreffende Person sich regelmäßig körperlich betätigt oder nicht, und unabhängig von der Ernährung und anderen Faktoren.

    Die Forscher wollten herausfinden, ob ein höherer Schokoladenkonsum bei Jugendlichen, die an der HELENA-Studie (Healthy Lifestyle in Europe by Nutrition in Adolescence) teilnahmen, mit einem höheren Body-Mass-Index und anderen Indikatoren für Gesamtfett und viszerales Fett verbunden war.
    Das HELENA-Projekt ist eine Querschnittsstudie, die darauf abzielt, ein Umfeld zu schaffen, das ein positives Gesundheitsverhalten und einen gesunden Lebensstil von Kindheit an unterstützt.

    Das von der Europäischen Union finanzierte Projekt untersucht die Ernährungsgewohnheiten und den Lebensstil junger Menschen in neun europäischen Ländern, darunter Spanien.
    An der Studie nahmen 1 458 Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren teil. Die Ergebnisse zeigten, dass ein höherer Schokoladenkonsum mit einem niedrigeren Gesamt- und Viszeralfettanteil verbunden war, wenn dieser anhand des Body-Mass-Index (BMI) und des Körperfettanteils geschätzt wurde.

    Der BMI ist das Standardmaß, mit dem ermittelt wird, ob man ein gesundes Gewicht für seine Größe hat.

    Die Ergebnisse waren unabhängig von Geschlecht, Alter, Geschlechtsreife, Gesamtenergiezufuhr, Verzehr von gesättigten Fetten, Obst und Gemüse, Tee- und Kaffeekonsum und körperlicher Aktivität der Teilnehmer.

    Wie die Hauptautorin Magdalena Cuenca-García erläuterte, gilt Schokolade zwar als energiereiches Lebensmittel – sie ist reich an Zucker und gesättigten Fettsäuren -, aber “neuere Studien bei Erwachsenen deuten darauf hin, dass der Schokoladenkonsum mit einem geringeren Risiko für kardiometabolische Störungen verbunden ist”.

    “In moderaten Mengen kann Schokolade gut für Sie sein, wie unsere Studie gezeigt hat. Aber ein übermäßiger Konsum ist zweifellos schädlich. Wie man so schön sagt: ‘Man kann auch zu viel des Guten haben.'”

    Kardiometabolische Störungen sind ein Bündel miteinander verbundener Risikofaktoren, wie z. B. viszerales Fett, die das Risiko für Herzerkrankungen erhöhen.

    Eine weitere Querschnittsstudie von Forschern der University of California an Erwachsenen ergab, dass häufiger Schokoladenkonsum auch mit einem niedrigeren BMI verbunden ist.