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Was müssen Sie über das Glaukom wissen?

    person holding black framed eyeglasses

    Das Glaukom ist weltweit die häufigste Ursache für dauerhafte Erblindung und die zweithäufigste Ursache in den Vereinigten Staaten. In den Vereinigten Staaten sind schätzungsweise drei Millionen Menschen an einem Glaukom erkrankt, und diese Zahl wird in den nächsten 30 Jahren voraussichtlich auf 6,3 Millionen ansteigen. Das Glaukom tritt häufiger bei Personen über 60 Jahren auf, obwohl es jeden in jedem Alter treffen kann. Zwar gibt es derzeit keine Behandlung für das Glaukom, doch wenn die Krankheit früh genug erkannt und behandelt wird, kann der Sehverlust verzögert oder aufgehalten werden.

    Beim Glaukom handelt es sich um eine Reihe von Augenkrankheiten, die den Sehnerv betreffen, der die visuellen Informationen von der Netzhaut an das Gehirn weiterleitet und dem Menschen das Sehen ermöglicht. Bei einem Glaukom wird der Sehnerv allmählich zerstört, was zu einem fortschreitenden Sehverlust und irreversibler Erblindung führt. Da die Schädigung schleichend erfolgt, wird sie häufig nicht bemerkt, bis es zu spät ist. Ein Glaukom kann zu einer geringeren Lebensqualität, einem erhöhten Sturzrisiko, einer geringeren Mobilität und Schwierigkeiten beim Autofahren führen, wenn es fortschreitet.

    Ein Glaukom geht häufig mit einem Anstieg des Augeninnendrucks einher. Gesunde Augen produzieren Kammerwasser, das durch das Auge hindurch und aus ihm heraus fließt. Bei einem Glaukom funktioniert dieser Vorgang nicht effektiv, was zu einem erhöhten Augendruck und einer Schädigung des Sehnervs führt. Die Anatomie des Abflussweges im vorderen Teil des Auges (der so genannte Winkel), durch den das Kammerwasser fließt, bestimmt die beiden Hauptarten des Glaukoms: das Offenwinkelglaukom und das Winkelblockglaukom.

    Beim Offenwinkelglaukom scheint der Winkel offen zu sein, aber der Druck lässt sich aufgrund verschiedener okulärer Ursachen, einschließlich Abflussproblemen, nur unzureichend regulieren. Sowohl ein hoher als auch ein normaler Augendruck kann diese Art von Glaukom verursachen (Normaldruckglaukom). Beide Subtypen können zu Sehkraftverlust und Schädigung des Sehnervs führen.

    Beim Winkelverschlussglaukom ist der Winkel eng, und die daraus resultierenden strukturellen Anomalien können zu einem abrupten Verschluss des Abflussweges und damit zu einem Anstieg des Augendrucks führen. Akuter Winkelverschluss ist der medizinische Fachbegriff für diese Erkrankung. Obwohl selten, ist das akute Winkelverschlussglaukom ein medizinischer Notfall, der eine rasche Behandlung mit Medikamenten, Laser oder Operation erfordert, da es zur irreversiblen Erblindung führen kann. Das Winkelverschlussglaukom kann auch in einer chronischen Form diagnostiziert und behandelt werden, bei der der Anstieg des Augendrucks allmählich und in der Regel ohne Symptome verläuft.