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Was ist wirklich in Ihrem Proteinpulver enthalten?

    person holding white ceramic mug

    Die Aufnahme von Eiweißpulver in die tägliche Routine wird oft als schnelle und einfache Möglichkeit angesehen, die Aufnahme dieses wichtigen Nährstoffs zu erhöhen. Aber wissen Sie auch, was in Ihrem Proteinpulver enthalten ist? Wenn Sie einen kurzen Blick auf das Etikett werfen, werden Sie einige bekannte Inhaltsstoffe wie Molke, Kasein, Erbsenprotein oder Soja entdecken. Lesen Sie weiter, um einige weitere Inhaltsstoffe zu entdecken, von denen viele eher in einem Chemielabor als in Ihrem Regal zu finden sind. Sehen wir uns einige der beliebtesten Inhaltsstoffe in Proteinpulver an, darunter Füllstoffe, Verdickungsmittel, künstliche Süßstoffe und mehr, und erfahren Sie, wie Sie beim nächsten Einkauf die richtige Sorte auswählen.

    Molke/Kasein

    Molke und Kasein sind zwei Eiweißformen, die in der Milch vorkommen, und sie sind beliebte Eiweißquellen in vielen Nahrungsergänzungsmitteln. Molkenprotein wird vom Körper leicht verdaut, während Kasein viel langsamer verdaut wird. Beide können jedoch für das Muskelwachstum und die Gewebereparatur äußerst hilfreich sein. Diese Milchproteine enthalten jedoch viel Laktose, eine Form von Milchzucker, die viele Menschen nicht verdauen können. Der Verzehr von Proteinpulvern, die Molke oder Kasein enthalten, kann bei Menschen mit Laktoseintoleranz zu Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall führen.

    Feste Bestandteile der Milch

    Die nicht flüssigen Bestandteile der Milch, wie Proteine, Laktose und einige Mineralien, werden als “Milchfeststoffe” bezeichnet. Milchfeststoffe werden häufig als Füllstoff in Eiweißpulvern verwendet und sind besonders in minderwertigen Produkten beliebt, um Geld zu sparen. Die in Eiweißpulvern enthaltenen Milchbestandteile bieten in den meisten Fällen nur einen geringen gesundheitlichen Nutzen. Das Eiweiß wird vom Körper nur schlecht verarbeitet und verwertet, und Laktose kann für Menschen, die sie nicht verdauen können, problematisch sein. Daher ist es am besten, Produkte mit Milchbestandteilen so weit wie möglich zu vermeiden.

    Künstliche Süßstoffe

    Künstliche Süßstoffe werden in vielen Produkten auf dem Markt immer häufiger eingesetzt, um den Geschmack von Proteinpulvern zu verbessern, ohne das Nährwertprofil wesentlich zu verändern. Nicht-nutritive Süßstoffe wie Saccharin, Aspartam, Sucralose, Neotam und Acesulfam-K werden von der US Food and Drug Administration als gesund eingestuft, obwohl ihre Verwendung immer noch sehr umstritten ist.

    Füllstoffe

    Viele Produkte enthalten Füllstoffe wie Psyllium, Zellulose oder Kokosnussmehl, die von den Herstellern verwendet werden, um den Gewinn zu steigern und die Preise zu senken. Obwohl diese Zutaten nicht immer gefährlich sind, können sie auf ein minderwertiges Produkt hinweisen. Außerdem können sie bei manchen Menschen Verdauungsprobleme wie Blähungen, Völlegefühl oder Aufstoßen auslösen.