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Warum es Ihnen schwer fällt, Ihre Essgewohnheiten beizubehalten

    Fällt es Ihnen schwer, Ihre Essgewohnheiten beizubehalten? Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Sie sich auf einer Achterbahn der Essgewohnheiten befinden, dass es Ihnen eine Zeit lang richtig gut geht und dann wieder richtig “schlecht”? Das liegt an der Start-Stopp-Schleife, und es gibt ein paar Gewohnheiten, die ganz normal sind und Sie in diesem Kreislauf festhalten. Aber lassen Sie uns zunächst beschreiben, was diese Start-Stopp-Schleife ist.

    Was ist der Start-Stopp-Zyklus?

    Der Start-Stopp-Zyklus ist ein ständiges Muster, das Menschen daran hindert, ein Gefühl von Gleichgewicht, Leichtigkeit, Harmonie und Unabhängigkeit im Umgang mit Lebensmitteln zu entwickeln, während sie versuchen, sich gesund zu ernähren. Wenn man in einer Start-Stopp-Schleife feststeckt, isst man eine Zeit lang “perfekt”, wird dann aber wieder rückfällig, weil es zu restriktiv und auf Dauer nicht durchzuhalten ist. Diese Zeit wird dann von Gewissensbissen begleitet, die dazu führen, dass man das Gefühl hat, einen “Reset” durchführen zu müssen.
    Das Schwierige an diesem Zyklus ist, dass Sie zwar wirklich versuchen, sich gesünder zu ernähren und das zu tun, was Ihrer Meinung nach am besten für Ihr Wohlbefinden ist, dass diese Essgewohnheiten Sie aber dennoch davon abhalten, Ihre gesünderen Essgewohnheiten beizubehalten, und in manchen Situationen sogar zu ungesunden Essgewohnheiten führen können. Schauen wir uns die einzelnen Phasen des Start-Stopp-Zyklus genauer an, um herauszufinden, warum Sie möglicherweise in dieser Schleife feststecken und worauf Sie Ihre Bemühungen konzentrieren können, um aus ihr herauszukommen.

    Die “All-In”-Phase

    Die erste Phase wird als der “All-in”-Schritt bezeichnet. Normalerweise beginnen Sie diesen Prozess, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Essgewohnheiten aus dem Ruder gelaufen sind, und Sie planen, mehr Aufmerksamkeit und Engagement darauf zu verwenden, die Kontrolle wiederzuerlangen und sich wieder sehr gesund zu ernähren. Ein häufiges Beispiel hierfür ist die Einschränkung und Kontrolle der Menge oder Art der Lebensmittel, die Sie zu sich nehmen. Dies kann bedeuten, dass Sie mit einer neuen Diät, einem neuen Zeitplan oder einer Entgiftung beginnen oder eigene Regeln aufstellen, von denen Sie glauben, dass sie Ihnen helfen werden, auf dem richtigen Weg zu bleiben.

    Die “Off-Track”-Phase

    Nach diesem “All-in”-Prozess wird eines von zwei Dingen passieren, wenn Sie nicht lernen, Ihre Gedanken neu zu ordnen und diese kurzfristigen Fixierungen loszulassen. Wenn Sie sich in der Nähe von Dingen aufhalten, die Sie als tabu eingestuft haben, flammen Sie entweder auf oder “geben nach”, oder Sie werden mit einer Situation konfrontiert, in der diese strenge Art des Essens nicht funktioniert, und Sie kommen vom Weg ab, was der nächste Schritt des Zyklus ist.

    Die Phase der Schuldgefühle

    Wenn Sie in diesem Kreislauf feststecken, beginnen Sie sich schuldig zu fühlen, weil Sie vom Kurs abgekommen sind oder auf ihm bleiben. Vielleicht denken Sie sich: “Ich muss mich neu orientieren”, “Ich war zu furchtbar”, “Ich muss das essen” oder etwas Ähnliches. Diese Reue motiviert Sie dann dazu, nach Möglichkeiten zu suchen, Ihre “falschen” Entscheidungen rückgängig zu machen oder zu sühnen, indem Sie in Zukunft strenger, rigider und strukturierter mit sich selbst umgehen, um sicherzustellen, dass so etwas nicht wieder vorkommt. Damit befinden Sie sich wieder in dem bereits erwähnten “All-in”-Prozess.