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Risikoentscheidungen müssen getroffen werden: Was tun, wenn es keine richtige Antwort gibt?

    woman playing with wooden blocks

    Machen wir uns nichts vor: Ein gefährliches Virus ist immer noch im Umlauf und wird nicht so schnell verschwinden. Infolgedessen muss jeder von uns eine Reihe von riskanten Entscheidungen treffen. Und für viele dieser täglichen Entscheidungen gibt es nicht die eine richtige Antwort: Es gibt keine Richtlinien der Centers for Disease Control (CDC), keine Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und keine Ratschläge von Experten. In dem Maße, in dem immer mehr Gemeinden die Regeln aufheben, die die Menschen zu Hause halten, stellen sich neue Fragen:

    1) Ist das Einkaufen im Supermarkt sicher? Und wie oft geschieht dies?

    2) Ist es sicher, in einem Verkehrsflugzeug zu fliegen? Ist es Zeit für einen Haarschnitt? Gehen Sie auswärts essen?

    3) Sollte man einen Freund meiden, dessen Tochter in einem Umfeld arbeitet, in dem jemand HIV-positiv war?

    Eine neue CDC-Empfehlung für das Ausgehen befasst sich mit Möglichkeiten, das Risiko bei bestimmten Aktivitäten zu begrenzen, z. B. häufiges Händewaschen, Tragen einer Maske, Einhalten eines Sicherheitsabstands und andere Standard-Vorsichtsmaßnahmen. Der Leitfaden ist zwar hilfreich, sagt aber nichts darüber aus, ob es in Ordnung ist, sich mit dem Cousin zu treffen, quer durchs Land zu fahren oder sich massieren zu lassen.
    Wir wissen, dass je nach Dauer der Exposition, dem Kontext und der “Dosis” einige Aktivitäten riskanter sind als andere (die Menge des Virus, der Sie ausgesetzt sind).

    Wenn Sie sich 15 Minuten oder länger in einem kleinen Raum mit jemandem aufhalten, der hustet, während keiner von Ihnen eine Maske trägt, gilt das als hohes Risiko. Eine Aktivität mit geringem Risiko ist ein Spaziergang im Freien, weit weg von anderen Menschen. In Ermangelung von Anweisungen muss jedoch jeder von uns seine eigenen Schlüsse aus allem ziehen, was dazwischen liegt, auch aus Aktivitäten, die jetzt in vielen Gebieten legal sind.

    Wir müssen schon jetzt regelmäßig entscheiden, was sicher ist und was nicht, und wie viel Risiko wir bereit sind, einzugehen. Ohne genaue Daten, ausdrückliche Anweisungen oder professionelle Anleitung für unsere individuellen Umstände treffen wir jedes Mal Sicherheitsentscheidungen, wenn wir Auto fahren, fliegen oder Ski fahren.

    Bei COVID-19 gibt es natürlich einen großen Unterschied. Hier besteht die Gefahr, sich mit einer unkontrollierbaren und potenziell tödlichen Infektionskrankheit anzustecken und diese möglicherweise zu verbreiten. Folglich wirkt sich mein Verhalten nicht nur auf meine Gesundheit aus, sondern auch auf die Gesundheit anderer. Und das Verhalten der anderen kann sich auf mich auswirken.