Skip to content
Home » News » Schlaf, Stress oder Hormone? Hirnnebel in der Perimenopause

Schlaf, Stress oder Hormone? Hirnnebel in der Perimenopause

    text

    Wenn die meisten Menschen an die Perimenopause denken, denken sie an unregelmäßige Perioden und Hitzewallungen. Bei manchen Frauen kann jedoch auch ein anderes Symptom auftreten: Hirnnebel. Sie lesen einen Brief und merken, dass Ihre Gedanken abschweifen und Sie sich neu konzentrieren müssen. Es kann sein, dass Sie sich nicht mehr an den Namen einer Person erinnern können, oder dass Sie in einem Raum stehen und nicht mehr wissen, wofür Sie ihn betreten haben. Die gute Nachricht ist, dass diese kleinen kognitiven Aussetzer wahrscheinlich keine langfristigen Probleme verursachen werden.

    Schlafstörungen und Stress können Teil des Gehirnnebels sein


    Es ist unwahrscheinlich, dass Ihre Konzentrationsschwäche und Vergesslichkeit nur auf Hormonschwankungen zurückzuführen sind. Die Schlafqualität, die mit nächtlichen Schweißausbrüchen in der Perimenopause in Verbindung gebracht werden kann, könnte durchaus eine Rolle spielen. Möglicherweise fühlen Sie sich aufgrund des erhöhten Stresses, der mit dieser Lebensphase einhergeht, zerfetzt und abgelenkt. Konzentration und Gedächtnis können durch diese Faktoren beeinträchtigt werden.

    Wenn Sie nicht genug Schlaf bekommen, fühlen Sie sich vielleicht reizbar und träge. Das könnte erklären, warum Sie sich nicht mehr an ihren Namen erinnern können: Sie haben nicht aufgepasst, als sie Ihnen ihren Namen nannte. Stress kann eine ähnliche Wirkung haben, indem er Ihre Aufmerksamkeit von der eigentlichen Tätigkeit ablenkt, da Sie mit etwas anderem beschäftigt sind.

    Was können Sie dagegen tun?

    Wenn das auf Sie zutrifft, gibt es einige Dinge, die Sie tun können, um Ihren Kopf frei zu bekommen und Ihr Gehirn wieder zu aktivieren.

    1) Entspannen Sie sich. Wenn Sie abgelenkt sind, trainieren Sie, dies zu erkennen und sich einen Moment Zeit zu nehmen, um durchzuatmen und sich wieder auf die eigentliche Tätigkeit zu konzentrieren. Wenn Sie gerade etwas Neues gelernt haben, suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen, damit Ihr Gehirn das Gelernte verarbeiten kann.

    2) Kümmern Sie sich um Ihre Anspannung. Sie können sich entspannen und präsenter sein, indem Sie achtsam meditieren oder andere Techniken zur Stressreduzierung anwenden. Dies kann es Ihnen erleichtern, neues Wissen aufzunehmen und später zu behalten.

    3) Treiben Sie regelmäßig Sport. Körperliche Aktivität ist sowohl für Ihren Körper als auch für Ihren Geist gut. Einer Studie zufolge scheint dreimal wöchentliches moderates Training die Größe des Hippocampus, einer für Gedächtnis und Lernen wichtigen Gehirnregion, zu verbessern.

    4) Machen Sie Schlaf zu einer Priorität. Wenn Sie Probleme mit dem Schlafen haben, sollten Sie eine Taktik entwickeln, die Ihnen hilft, nachts mehr Ruhe zu finden. Ändern Sie Ihre Schlafhygiene, indem Sie beispielsweise vor dem Schlafengehen auf elektronische Geräte verzichten und sich an einen regelmäßigen Schlafplan halten. Wenn die Hausmittel nicht wirken, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.