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Zur krankheitsbedingten Müdigkeit gehört mehr als nur Erschöpfung

    woman in gray sweater seating on chair

    Während des gesamten COVID-19-Ausbruchs haben Menschen gesagt: “Ich bin so müde”. Nach Monaten des Stresses und des veränderten Lebens sind die Menschen eindeutig erschöpft. Eltern, die keinen Urlaub von ihren Kindern genommen haben, sind erschöpft. Diejenigen, die versuchen, von zu Hause aus zu arbeiten und gleichzeitig Hausunterricht zu erteilen, sind überlastet. Aufgrund gesundheitlicher, finanzieller und isolierter Sorgen fühlen sich alle in diesem seltsamen Moment besonders gestresst, und das ist anstrengend. Ein langes Schläfchen – oder besser noch ein Urlaub – würde uns allen gut tun.
    Eine Atempause wäre zwar schön, aber die meisten Menschen können ihre Müdigkeit bekämpfen, weil sie nicht krank sind, mit Ausnahme derjenigen, die an COVID-19 oder anderen Krankheiten leiden. “Müde” ist ein weit gefasster Begriff, der sich auf verschiedene Stufen der Müdigkeit bezieht.

    Es muss jedoch zwischen normaler Müdigkeit und krankheitsbedingter Erschöpfung unterschieden werden.
    Alltägliche Müdigkeit, die nicht durch eine Krankheit verursacht wird, beginnt mit einer gesunden Grundlage. Sie fühlen sich vielleicht müde, haben Schlafmangel oder Ihr Körper und Geist sind erschöpft von langen Arbeitszeiten, Anstrengung oder Dauerstress – aber Sie sind nicht krank. Wenn Sie keine Grippe haben, schmerzen Ihre Muskeln und Gelenke nicht so stark. Auch wenn Sie nicht wollen, sind Sie in der Lage, das Bett zu verlassen und sich durch den Tag zu schlagen. Eine Tasse Kaffee oder ein kleines Nickerchen könnten Ihnen helfen, sich besser zu fühlen. Diese Form der Erschöpfung wird häufig durch äußere Gründe wie Schlafmangel, Stress oder ein besonders anstrengendes Training verursacht.
    Innerlich ist Ihr Körper jedoch in guter Verfassung: Ihre Drüsen und Organe funktionieren normal, die Krankheit zehrt nicht an der Energie Ihres Körpers, und Ihr Nervensystem ist zwar überlastet, aber nicht aufgrund einer echten Beeinträchtigung ausgefranst.

    Als ich an Borreliose, Babesiose, Ehrlichiose und dem chronischen Epstein-Barr-Virus erkrankt war, war eine gute Nachtruhe sinnlos. Ohne ein Schläfchen war mein Tag nicht vollständig, was mich zwar am Leben hielt, mir aber keine zusätzliche Energie verschaffte. Wenn man eine Tasse Kaffee trank, war das so, als würde man eine Ohrenentzündung mit Bonbons behandeln. Egal, wie viel ich mich ausruhte, meine Müdigkeit hielt an.

    Ich entwickelte grippeähnliche Symptome, die sich über Jahre hinzogen. Mein ganzer Körper war voller Schmerzen. Ich wurde von Migräne-Kopfschmerzen geplagt. Meine Albträume hatten eine surreale Qualität. Ich konnte nicht einmal eine Treppe hinaufgehen oder mich an den Esstisch setzen, weil ich so erschöpft war.