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Ist Sport ein guter Weg, um Gewicht zu verlieren?

    woman exercising indoors

    Fitness, auch bekannt als kardiovaskuläre Fitness oder kardiorespiratorische Fitness (CRF), ist ein Maß für die Fähigkeit des Körpers, Aktionen auszuführen, bei denen Herz, Lunge und Muskeln zusammenarbeiten müssen. Die Muskelleistung wird in Form beider Formen gemessen. Zum Beispiel die Kraft der Muskeln und die Ausdauer. Die Fitness wirkt sich auch auf die geistige Wachheit und die emotionale Stabilität aus. Der maximale Sauerstoffverbrauch (VO2 max), eine Labormessung der größten Sauerstoffmenge, die eine Person während einer Übung nutzen kann, ist das optimale Maß für CRF. Selbstberichtete körperliche Aktivität wird in Forschungsstudien häufig als Ersatz für die VO2 max verwendet, da sie schneller und kostengünstiger zu bewerten ist.

    Fettleibigkeit kann auf vielfältige Weise definiert werden, wie ich in einem kürzlich erschienenen Blogbeitrag erläutert habe. Sie kennen vielleicht den Body-Mass-Index (BMI). Dabei handelt es sich um ein Maß für Ihre Größe, das auf Ihrer Größe und Ihrem Gewicht basiert und das am häufigsten verwendet wird. Es gibt aber auch andere Parameter wie den Körperfettanteil, den Taillenumfang, das Verhältnis von Taille zu Hüfte und das Verhältnis von Taille zu Körpergröße, die viel mehr über die Gesundheit, das Stoffwechselrisiko und das Sterberisiko einer Person aussagen als der BMI. Trotzdem ist der BMI aufgrund seiner Zugänglichkeit und geringen Kosten die am häufigsten verwendete Messung in Forschungsuntersuchungen.

    Die neue Studie des European Journal of Preventive Cardiology zeigt, dass sich die Forscher mit dem Thema “fit, aber übergewichtig” beschäftigt haben. Einigen Untersuchungen zufolge haben fettleibige Menschen, die auch körperlich aktiv sind, ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, was die Auswirkungen ihres erhöhten Gewichts ausgleicht.

    Um dieses Rätsel zu lösen, untersuchten unsere Forscher den Zusammenhang zwischen verschiedenen BMI-Kategorien und dem Grad der körperlichen Aktivität sowie der Prävalenz der drei wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel und Diabetes. Es handelte sich um eine große Querschnittsbeobachtungsstudie ohne Nachbeobachtungszeitraum, in der Daten von 527 662 Personen zu einem einzigen Zeitpunkt erfasst wurden.
    Auf der Grundlage von anerkannten BMI-Grenzwerten wurden die Personen als normalgewichtig, übergewichtig oder fettleibig eingestuft. Inaktiv, d. h. ohne mäßige oder starke körperliche Aktivität; unzureichend aktiv, d. h. mit weniger als 150 Minuten mäßiger oder 75 Minuten starker körperlicher Aktivität pro Woche. Regelmäßig aktiv hingegen ist, wer sich mindestens 150 Minuten pro Woche mäßig oder kräftig bewegt.