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Ist es möglich, dass unsere Ernährung uns hilft, besser zu schlafen?

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    Eine ausgewogene Ernährung und sportliche Betätigung gelten als gesunde Gewohnheiten, aber auch ausreichend Schlaf ist ein Eckpfeiler einer gesunden Lebensweise. Was ist der Grund dafür? Eine gute Nachtruhe ist die Grundlage für unseren Alltag. Wenn wir sieben bis acht Stunden gut schlafen, fühlen wir uns am Morgen voller Energie. Ernährung, Bewegung und Schlaf sind miteinander verknüpft und beeinflussen sich gegenseitig. Alle drei haben die Fähigkeit, unsere Gesundheit und Langlebigkeit täglich zu beeinflussen.

    Um gesund und energiegeladen zu sein und um Problemen wie Fettleibigkeit, Herzkrankheiten, Schlaganfall, Diabetes und einer Reihe anderer Erkrankungen vorzubeugen, müssen wir dem Schlaf Vorrang einräumen. Wir können unsere Lebensmittelauswahl verbessern und achtsam essen, indem wir auf unseren tatsächlichen Appetit hören und dem Schlaf Vorrang einräumen.

    Nach Angaben der National Sleep Foundation sollten Erwachsene sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht bekommen. Nach Angaben der CDC erfüllt nur einer von drei Menschen diese Kriterien. Die Menschen haben Probleme mit dem Schlaf, während sie gleichzeitig Schwierigkeiten haben, Gewicht zu verlieren und kluge Ernährungsentscheidungen zu treffen. Einer Studie zufolge verbrauchten Teilnehmer, die nur vier Stunden pro Nacht schliefen, 300 Kalorien mehr pro Tag als diejenigen, die neun Stunden schliefen.

    Bei Schlafmangel sind die Hormone, die Hunger und Sättigung steuern, gestört. Ghrelin regt unseren Appetit an, während Leptin unser Sättigungsgefühl fördert. Wenn wir nicht genug Schlaf bekommen, steigt Ghrelin an und Leptin sinkt. Die Schlafgewohnheiten von 495 Frauen wurden untersucht, ebenso wie die Menge und Qualität ihrer täglichen Mahlzeiten. Es wurde ein Zusammenhang zwischen einer schlechten Schlafqualität und einem höheren Nahrungsmittelkonsum sowie einer schlechten Ernährungsqualität festgestellt.
    In einer Studie wurde eine mediterrane Ernährung mit einer besseren Schlafdauer (gemessen mit einem Aktigraphiegerät, das am Handgelenk getragen wurde) und Schlaflosigkeitssymptomen (gemessen mit einem Fragebogen, den die Teilnehmerinnen selbst ausfüllten) in Verbindung gebracht (Selbstauskunft anhand eines Fragebogens zur Häufigkeit der Nahrungsaufnahme). Die Studie ergab, dass eine mediterrane Ernährung mit ausreichendem Schlaf und weniger Schlaflosigkeitssymptomen verbunden ist.

    Die mediterrane Ernährung umfasst frische Vollwertkost wie Obst, Gemüse, Brot und andere Getreidesorten, Kartoffeln, Bohnen, Nüsse und Samen, Olivenöl als wichtige Fettquelle sowie geringe bis mittlere Mengen an Milchprodukten, Eiern, Fisch und Geflügel. Der Verzehr von rotem Fleisch ist begrenzt, und verarbeitete Mahlzeiten werden vermieden. Es sollte jeweils nur eine kleine Menge Wein getrunken werden. Das Trinken von Alkohol kurz vor dem Schlafengehen ist dagegen keine gute Idee, da es den Schlaf stören kann.