Skip to content
Home » News » Es ist immer noch wahr: Die COVID-19-Nachrichten sind nicht nur schrecklich

Es ist immer noch wahr: Die COVID-19-Nachrichten sind nicht nur schrecklich

    Visualization of the coronavirus causing COVID-19

    Ich dachte, die Pandemie wäre inzwischen beendet. Und ich bin nicht allein; ausgefeilte Simulationen sagten voraus, dass die Infektionsraten bis zum Sommer stark zurückgehen würden. Während die zweite Welle, die erneute Infektion und die kommende Grippesaison Anlass zur Sorge gaben, konnte man auch davon ausgehen, dass das Schlimmste der ersten Welle überstanden war.

    Im Moment sieht es so aus, als sei alles nur Wunschdenken. Bis Ende Oktober hatte die Pandemie in den Vereinigten Staaten etwa 224.000 Todesopfer gefordert, wobei täglich mehr als 70.000 neue Fälle und 800 Todesfälle hinzukommen. Überall auf der Welt, auch in Amerika, tauchen neue Herde auf. Es wird Monate oder Jahre dauern, bis die Herdenimmunität aufgebaut ist, sei es durch Krankheiten oder durch Impfungen. Trotz dieser Schwierigkeiten gibt es auch einige gute Nachrichten zu vermelden.

    Angesichts all der schrecklichen Nachrichten kann man leicht einige gute Entwicklungen im Kampf gegen die Pandemie übersehen. Hier sind meine Gedanken zu fünf der wichtigsten. COVID-19 wurde schnell identifiziert, sein Genom wurde sequenziert, und die Forscher konnten seine Entwicklung verfolgen. All dies geschah schnell für ein Virus, das vor weniger als einem Jahr noch unbekannt war, dank des Engagements und der Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Gesundheitsbehörden auf der ganzen Welt. Stellen Sie sich vor, wie anders die Dinge jetzt sein könnten, wenn wir nicht wüssten, was diese schreckliche Krankheit verursacht oder wo sie sich ausbreitet.

    Es ist inzwischen erwiesen, dass eine räumliche Trennung und Gesichtsbedeckung vorteilhaft sind. Obwohl das Tragen von Masken oder anderen Gesichtsbedeckungen und das Einhalten von räumlichem Abstand schon seit Monaten empfohlen wird, wurde erst kürzlich eine solide wissenschaftliche Begründung für diese Empfehlung veröffentlicht.

    Es ist schwer zu erklären, warum man diese Richtlinien nicht befolgt, wenn es Beweise dafür gibt, dass sie hilfreich sind (z. B. dies, dies und dies). Immer mehr Forschungsergebnisse belegen, dass Tests und die Ermittlung von Kontaktpersonen wirksam sind.

    In Ländern, in denen Tests und die Rückverfolgung von Kontakten Routine sind, ist die Zahl der Ansteckungen gestiegen, obwohl es erhebliche Hindernisse und Herausforderungen für die allgemeine Anwendung dieser Methoden gibt (z. B. Neuseeland, Südkorea, Singapur). Und es scheint, dass wir irgendwann in der Zukunft neue und verbesserte Tests mit höherer Genauigkeit, breiterer Verfügbarkeit (einschließlich Heimtests) und kürzeren Reaktionszeiten haben werden.